Chance e.V. - Zukunft für Menschen

Chance e.V.- Maria Montessori Grundschule Hausen

Maria Montessori Grundschule Hausen
Zusammenarbeit mit Chance e.V.

Seit mehreren Jahren arbeitet die Maria Montessori Grundschule Hausen mit dem Verein Chance e.V. hinsichtlich der Unterstützung des Dorfes ‚Olereko‘ in Kenia zusammen. Zentraler Bestandteil dieser fruchtbaren Kooperation sind die regelmäßigen Besuche des kenianischen Häuptlings Michael, der im Turnus von ca. zwei Jahren die Schule besucht und Vorträge vor den Schülerinnen und Schülern hält. Begleitet wird er dabei stets von Jens Bergmann, dem Vorsitzenden und Gründer des Vereins Chance e.V., der dafür sorgt, dass Häuptling Michaels englische Ausführungen simultan ins Deutsche übersetzt werden.

Als Schulleiterin der Maria Montessori Grundschule Hausen beobachtete ich bei den Besuchen, dass die Kinder schon alleine vom Auftreten und der Erscheinung des Häuptlings Michael vollkommen in den Bann gezogen werden. Seine Ausführungen von den Lebensbedingungen in seinem Dorf ‚Olereko‘ sind anschaulich und mit ansprechenden und beeindruckenden Fotos unterfüttert, so dass die Kinder jedes Mal von Neuem ins Staunen und Mitfühlen geraten. Zudem erfahren die Kinder vom Häuptling Michael, quasi aus erster Hand, viel Wissenswertes vom Land Kenia und vom Kontinent Afrika – eine Chance lebendigen Unterrichts, die sich so im Schulalltag nur selten bietet.

Um den Verein Chance e.V. nachhaltig zu unterstützen, entwickelte die Schulgemeinde im Laufe der Zeit Spendenbriefchen, die rechtzeitig vor dem Besuch des Häuptlings an die Familien unserer Kinder ausgegeben werden. Diese Spendenbriefchen haben mittlerweile Wiedererkennungswert und es bedarf keiner großen Erklärungen mehr, wenn sie von den Kindern zu Hause abgegeben werden.

Ich freue mich, dass Häuptling Michael auf diesem Wege bei jedem Besuch ein stolzes Sümmchen mit nach Hause nehmen konnte. Dies ist besonders erwähnenswert, da ja die Familien unserer Schutzbefohlenen größtenteils ebenfalls finanziell nicht sehr gut situiert sind. Diese Bereitschaft, das Projekt Chance e.V. trotzdem unterstützen zu wollen, spricht für das Projekt und die mitreißenden Vorträge seiner Repräsentanten.

Eigentlich wurde die Zusammenarbeit mit Chance e.V. über die Mutter eines Schülers an die Schule herangetragen. Also beruht die Kooperation auf einer Elterninitiative, ein Umstand, den jede Schulleiterin nur begrüßen kann. Eben diese besagte Mutter reiste mit ihrem Sohn persönlich nach Olereko, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Sie berichtete der Schulgemeinde ausführlich von ihren Erfahrungen und schrieb diese auch für die Webseite der Schule nieder (siehe www.mmgh.de Projekte/Profan/Chance e.V.). Gerade diese Begegnung vor Ort und die dabei gewonnenen Eindrücke überzeugten die Schulgemeinde davon, dass der Verein Chance e.V. eine durchweg vertrauenswürdige Organisation ist und die dort stattfindende Projektarbeit empfehlenswert und beispielhaft ist.

Abgesehen von dem Geschilderten haben sich einige Lehrkräfte dafür entschieden, Patenschaften für Kinder in Olereko zu übernehmen. Zudem gibt es inzwischen an der Schule ein Mützenprojekt. Mitglieder der Schulgemeinde häkeln Snowboardmützen. Ein Drittel des Reinerlöses jeder verkauften Mütze geht direkt an Chance e.V., der Rest kommt zwei anderen sozialen Projekten in Stuttgart zu Gute.

Die Bienen-AG der Schule, bzw. der Schulleiterin unterstützt zudem mit einem festen Betrag das Bienenprojekt in Olereko. Besuche der Schulleiterin vor Ort in Olereko um dort weiterführende Projekte, zum Beispiel das Herstellen von Honigseifen und –kosmetika ins Leben zu rufen, sind in Planung. Auch die Entwicklung eines methodisch-didaktischen Konzepts als Grundlage für die Besuche des Häuptling Michaels an deutschen Schulen ist im Gespräch.

Insgesamt bedeutet die Zusammenarbeit der Maria Montessori Grundschule Hausen mit dem Häuptling Michael und seiner Trägerorganisation Chance e.V. eine große Bereicherung für die ganze Schulgemeinde und ich kann wirklich nur jeder Schule empfehlen, diesen Kontakt zu suchen und zu pflegen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Angelika Müller-Zastrau
Rektorin

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