Chance e.V. - Zukunft für Menschen

Patenkinder aus Kenia

Unser kenianisches Team beschreibt exemplarisch, wie sich das Leben einiger Patenkinder verändert hat, seit wir für sie Paten in Deutschland gefunden haben.

Chance e.V.- Patenkinder aus Kenia berichten

Alex (ganz links) mit Freunden und seiner Großmutter

Alex Lebore

Als wir Alex in das Patenprogramm aufnahmen, war er ein schüchterner und unsicherer Junge. Denn Kinder allein erziehender Mütter werden immer wieder diskriminiert.

Heute geht Alex in die Schule, die Chance e.V. in unserem Dorf aufgebaut hat. Er ist ganz verändert, freundlich, neugierig, anhänglich und im Unterricht immer fleißig. Im letzten Halbjahr war Alex sogar Klassenbester; er spielt gern Fußball und singt im Chor unserer Schule.

Als Alex von seinem deutschen Paten Besuch bekam, war er fasziniert. Später erzählte er uns ganz begeistert: „Jetzt habe ich endlich einen ‚Papa,‘ dank dessen Hilfe ich zur Schule gehen kann. Ich bete jeden Abend für ihn.“


Ann Napono

Ann Napono kommt aus einer vollkommen verarmten Familie. Das Verhältnis ihrer Eltern, die beide an Tuberkulose leiden, ist geprägt von der sehr traditionellen Einstellung ihres Vaters, der mit mehreren Frauen verheiratet ist.

Dank der Patenhilfe aus Deutschland kann Ann die Schule besuchen. Sie hat eine saubere Uniform, Schuhe und grundlegende medizinische Versorgung. Sie gehört zu den Besten im Kulturclub unserer Schule, wo sie traditionelle Maasai-Gesänge und –Tänze gelernt hat.

Ann steht jeden Morgen sehr früh auf, um die Erste in der Schule zu sein. Sie geht sehr gern zur Schule und bekommt Spezialunterricht in den Fächern, die ihr etwas schwerer fallen.

Obwohl Ann noch so jung ist, hat sie begriffen, dass die Schule für sie die Tür zu einem besseren Leben ist, als es ihre Mutter je kennen gelernt hat.


Caleb Saitoti

Auch Caleb kommt aus schlimmen Verhältnissen. Deshalb war er früher häufig krank, unterernährt und im Ganzen eher passiv.

Seit Caleb unsere Schule besucht, wo er nicht nur lernt, sondern jeden Tag auch eine ausgewogene Mahlzeit bekommt und es immer liebevolle Ansprechpartner für ihn gibt, kränkelt er kaum noch und wird immer aktiver. Jetzt macht er sogar begeistert in unserer Umwelt-AG mit.

Caleb ist ganz stolz auf seine guten Noten, denn auf Grund seiner besseren Ernährung haben sich auch seine schulischen Leistungen stark verbessert.

Mit der finanziellen Hilfe von Calebs deutschen Paten konnte sogar die ärztliche Behandlung für seinen kleinen Bruder ermöglicht werden. Jeden Tag geht es ihm etwas besser. Über die Genesung seines Bruders freut sich Caleb sehr.

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