Chance e.V. - Zukunft für Menschen

Huánuco

Am Osthang der Anden, dort wo Hochland und Amazonien aufeinander treffen, liegt mit über 700.000 Einwohnern die Provinz Huánuco teilweise im Gebirge und teilweise im Regenwald. Die gleichnamige Hauptstadt im Tal des Río Huallaga liegt 1880 Meter über dem Meeresspiegel und hat heute mehr als 400.000 Einwohner. Gegründet wurde sie 1539 als spanische Kolonialsiedlung auf den Ruinen einer präkolumbianischen Siedlung.

Chance e.V.- Peru - Die Stadt Huánuco

Die Stadt Huánuco mit ihren Slums

Die Provinz Huánuco gilt als eine der ärmsten Regionen Perus. Jahrzehntelang war sie eines der Zentren von Kokaanbau und Terror. Ein Großteil der Bevölkerung erlebte im internen Krieg unbeschreibliche Schrecken und bis heute ist die soziale und wirtschaftliche Not bedrückend. Arbeitslosigkeit, Landflucht, Kriminalität und Verelendung bestimmen das Leben der Bevölkerungsmehrheit. Hinzu kommen wachsende ökologische Probleme, die in erster Linie auf die massive Zerstörung der tropischen Wälder zurückgehen. Darüber hinaus führen Zersiedlung, Verschmutzung der Flüsse und Vermüllung zu wachsenden Schwierigkeiten.

Chance e.V. arbeitet an zwei Orten der Provinz: In den Regenwäldern im Tal des Río Huallaga, das bis vor wenigen Jahren immer wieder von Terror heimgesucht wurde, liegen unsere Projekte in der Pufferzone des Cordillera Azul Nationalparks, einem südamerikanischen Hotspot für Artenreichtum. Wir helfen den Menschen hier, Alternativen zum Kokaanbau zu finden, ihre wirtschaftliche Lage zu verbessern und ihren Lebensraum mit seinem großen natürlichen Reichtum zu bewahren. Rings um die Provinzhauptstadt arbeiten wir in verschiedenen Projekten in Elendsvierteln und verarmten Bergdörfern. Hauptthemen unserer Arbeit sind nachhaltige landwirtschaftliche Produktion, Aufforstung sowie offene Jugendarbeit und Familienberatung.

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