Neuigkeiten aus unseren Projekten und Arbeiten vor Ort

Geschichten über die Menschen vor Ort, über die positiven Prozesse und die erfolgreichen Entwicklungen in Peru und Kenia. Hier erfahren Sie mehr über die alltäglichen kleinen Erfolge.

Saiton ist ein liebes Mädchen, das gern Verstecken spielt. Sie kommt au seiner Familie, die in extremer Armut lebt und auf die Unterstützung eines Verwandten angewiesen ist, der zwar eine Arbeit hat, aber auch kaum für die eigene Familie verdient. Ihr arbeits- und einkommensloser Vater ist Kote Sananka und ihre Mutter heißt Naponu Sananka. Insgesamt haben die beiden sechs Kinder, drei Söhne und drei Töchter, von denen eine Saiton ist. Eine der größen Sorgen von Familie Saiton sind die Schulgebühren, Uniformen und Bücher für die Kinder. Dafür können sie auch nichts zurücklegen, denn selbst am Essen mangelt es ihnen. Manchmal gibt es nur zweimal am Tag eine Schüssel ungewürzten Maisbrei. Oft sind sie auf die Hilfe der Nachbarn angewiesen. Saitons großer Traum ist es, weiterhin zur Schule gehen und einmal eine Arbeit finden zu können, um ihren Eltern helfen zu können. Doch ohne eine Patenschaft wird sie wohl dieses Jahr kaum zur Schule gehen können. Deshalb braucht sie dringend unsere Hilfe.

Anderson ist 6 Jahre alt. Er ist das achte von zehn Geschwistern und seine Eltern sind Jesús Castro und Tudela Román. Beide sind mittellose Kleinbauern und in Zeiten der Aussaat und Ernte verdingen sie sich außerdem als Tagelöhner auf den Feldern der reicheren Familien. Die ärmliche Behausung der Familie, steht windschief am Waldrand und besteht nur aus einem Raum. Als einzige Möbel stehen hier zwei klapprige Betten für 12 Personen. Zwischen den Betten liegt die Feuerstelle, auf der sie kochen. Anderson hat eine Narbe in einem großen Teil des Brustprodukts, welche er sich vor zwei Jahren bei einer Verbrennung zuzog. Weil es kein Geld für einen Arzt gab, entzündete sich die Wunde damals schwer und Anderson wäre fast gestorben. Dann gelang es den Eltern, fast ihr gesamtes Hab und Gut zu verkaufen, und konnten Anderson schließlich in einer Notoperation retten lassen. Anderson hat noch nie daran gedacht, einmal zur Schule zu gehen, da seinen Eltern das Geld fehlt, ihm die nötigen Schulsachen zu kaufen. Er würde sich sehr freuen, am Patenprogramm teilzunehmen und seine Fähigkeiten zu entwickeln.

Tubula ist ein aufgeweckter, intelligenter Jung emit großem Potenzial. Doch ist es ihm fast nicht möglich, dieses Potenzial auszuleben, weil seine Familie so arm ist. Tubula lässt in der Schule gern einen selbstgebastelten Papierdrachen steigen und zu Hause verbringt er viel Zeit mit dem Hund der Familie. Seine Mutter heißt Noonkuta Nampaso und sein Vater ist Ole Nampaso. Tubula hat vier Schwestern und drei Brüder – “von beiden Eltern,” wie man bei den Maasai sagt. Denn Tubulas Vater ist mit zwei Frauen verheiratet, früher war das bei den Maasai normal. Mit seiner zweiten Frau hat Tubulas Vater drei weitere Kinder. Seit der Privatisierung des ehemaligen Gemeinschaftslandes nimmt die Armut der Familie immer weiter zu. Die ganze Familie lebt von den nicht einmal 50 Schafen des Vaters. Immer wenn z.B. Schulen oder Ärzte bezahlt warden müssen, muss der Vater ein Schaf verkaufen, so dass die Herde immer kleiner wird. Tubulas Eltern können weder lessen noch schreiben, über weiteres Einkommen verfügen sie nicht. Bei so viel Not hat Tubulas Vater sich in die Alkoholsucht geflüchtet, seine Frauen und Kinder hat er sich selbst überlassen. Wenn er betrunken ist, wird er oft auch gewalttätig und übergriffig. Tubulas älterer Bruder konnte die Grundschule abschließen, kann jedoch nicht weiter lernen, weil der Vater die Kinder nicht untertsützt. Bezahlte Arbeit gibt e sim Dorf auch keine. Tubulas Traum ist es, einmal nicht so zu enden wie sein Vater und sein Bruder. Allein Tubulas Mutter versucht alles, um die Kinder zu unterstützen. Jeden tag verdient sie sich ein paar Cent als Wasserträgerin. Sie bringt das Wasser von einem Brunnen zur Nkoilale-Grundschule. Aber dieses winzige Einkommen reicht hinten und vorn nicht. Deshalb brauchen Tubula und seine Familie dringend die Hilfe deutscher Paten.

Melody wurde 2012 geboren, ist derzeit 6 Jahre alt und hat einen kleinen Bruder. Ihre Eltern sind Saul Lazo und Flor Castro. Sie sind arme Kleinbauern. Doch seit sich das Klima auch in Peru immer mehr ändert, hatten sie immer mehr Probleme mit ihrer kleinen Kaffeepflanzung. Voriges Jahr gingen alle Kaffeesträucher an einer neuartigen Pilzerkrankung ein und die Familie stand vor dem Nichts. Der Kaffee war das einzige Einkommen der Familie. Deshalb müssen die Eltern sich jetzt als Tagelöhner auf weit entfernten Plantagen verdingen, wo sie aber auch nur wenig verdienen. Die ganze Familie lebt in einer winzigen Wellblechhütte im Wald, das Essen ist knapp und wenig ausgewogen. Melody kümmert sich oft um ihren 4-jährigen Bruder Dilan, wenn ihre Eltern arbeiten. Manchmal können die beiden Kinder die Eltern aber auch begleiten, um selbst als Erntehelfer zu arbeiten. Melody besucht die erste Klasse der Grundschule, hat aber Schwierigkeiten beim Lernen, weil sie sehr schüchtern und zurückhaltend ist. Sie braucht dringend unsere Hilfe.

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