Neuigkeiten aus unseren Projekten und Arbeiten vor Ort

Geschichten über die Menschen vor Ort, über die positiven Prozesse und die erfolgreichen Entwicklungen in Peru und Kenia. Hier erfahren Sie mehr über die alltäglichen kleinen Erfolge.

Diese Kinder suchen dringend Paten

AT-180-COB SJM - Daniela

Daniela ist ein unglaubliches Mädchen. Trotz vieler Hindernisse, die sich ihr in den Weg stellten, hat sie immer ein wundervolles Lächeln auf den Lippen. Daniela ist die sechste Tochter von Jesús und Angelica, ein Ehepaar, das eigentlich in der Andenregion lebte und vor über 20 Jahren vor dem Bürgerkrieg von dort den Regenwald floh, von dem heute aber kaum noch. Etwas übrig ist. Die Familie lebt in dem kleinen Dschungeldorf San Juan de Miraflores, das direkt an das Regenwald-Schutzgebiet von Chance e.V.  angrenzt.

Schon in ihrem jungen Alter versteht Daniela die Schwierigkeiten und Nöte ihrer völlig verarmten Familie. Jeden Tag hilft sie ihrer Mutter deshalb im Haushalt, beim Kochen oder beim Aufpassen auf ihre jüngeren Geschwister. Mittags bringt sie außerdem mit ihrer Mutter das Mittagessen zu ihrem Vater und ihren Brüdern auf das Feld, wo diese arbeiten sieben Tage die Woche von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang schuften, um die Familie irgendwie zu. ernähren. Wenn es ihrer Mama nicht gut geht, was in letzter Zeit sehr oft vorkommt, bringt Daniela das Essen allein zum Feld, wo sie ihr Vater und ihre Brüder schon erwarten. Der Weg dorthin ist nicht ungefährlich und führt Daniela mitten durch den Urwald. Daniela hat in ihrem kurzen Leben schon viel gelitten. So hatte sie bereits zwei Verkehrsunfälle. Der erste ereignete sich vor zwei Jahren, als sich ein Sammeltaxi, in. Dem sie saß, überschlug. Sie erlitt schwere Verletzungen, war eine Zeitlang bettlägerig und konnte nicht am Unterricht teilnehmen, weshalb sie das Schuljahr wiederholen musste. Das zweite Mal wurde sie von einem Motorrad überfahren. Vor einigen Wochen dann geschah ein weiterer Unfall, bei dem ein umfallender Baum sie fast zerquetscht hätte. Und Ende 2019 wurde die ärmliche Behausung der Familie von einem schlimmen Erdrutsch begraben, der von unkontrollierter Zerstörung der letzten Regenwälder weiter oben in den Bergen ausgelöst worden war. Seither steht die Familie vor dem Nichts. Durch die Corona-Krise und die damit verbundene Ausgangssperre für alle Peruaner wurde Danielas Situation noch einmal verschlechtert. Denn ohne die tägliche Arbeit auf dem Feld kann sich die Familie nicht versorgen. Ihr Haus wurde von einer Überschwemmung durch die starken Regenfälle der Regenzeit weggespült uns sie braucht sofortige Hilfe und Begleitung in ihrem Leben. Um Daniela und ihrer Familie zumindest das Nötigste zum Überleben zur Verfügung zu stellen und sie später psychologisch begleiten zu können, suchen wir deshalb dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

AT-181-COB SJM - Erick

Erick geht in die sechste Klasse der Grundschule im Dschungeldorf San Juan de Miraflores. Er lebt mit seiner Mutter Nery LLantoy, seinem Stiefvater Raúl Yalico und seinem Cousin Sauri zusammen. Erick litt sehr unter der Vernachlässigung durch seinen Vaters, der den Jungen sehr schlecht behandelte. Trotzdem vermisst Erick seinen Vater.

Erick ist noch jung, zeigt aber Spuren von dem, was er in den letzten Jahren erlebt hat. Trotzdem ist er ein intelligenter, lebensfroher Junge, der gerne Sport treibt und sich sonntagsnachmittags mit seinen Freunden zum Fußballspielen trifft. Er freut sich sehr darauf, das Schuljahr zu beginnen und die Grundschule zu beenden, damit er im nächsten Jahr mit der weiterführenden Schule fortfahren kann. Erick macht sich deshalb großer Sorgen darüber, dass er vielleicht die weiterführende Schule doch nicht besuchen kann, denn er weiß, dass der Familie dafür das Geld fehlt und noch niemand weiß, ob das Schuljahr wegend er Corona-Krise überhaupt beginnen kann. Ende 2019 traf Ericks Familie dann noch eine größere Tragödie: Wegen der illegalen Vernichtung der letzten. Regenwälder weiter oben in d en Bergen,  kam es zu einem katastrophalen Erdrutsch, der das halbe Dorf in den Tod riss. Auch die ärmliche Behausung von Erick und seiner Familie wure zerstört, aber Gott. Sei Dank konnten sich alle Familienmitglieder rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ericks Familie verdient sich ihren mageren Lebensunterhalt als Tagelöhner auf den Feldern der größeren Landbesitzer. Zusätzlich hatten sie früher einen winzigen Dorfladen. Doch auf Grund der Corona-Beschrämkungen darf die Familie nun schon seit zwei Wochen nicht arbeiten und den Laden nicht öffnen. Da Familien wie die von Erick in Peru von dem Leben, was sie an einem Tag verdienen, treibt die Ausgangssperre auch diese Familie in eine Tragödie. Schon jetzt fehlt es ihnen am Nötigsten und keiner weiß, wie die Situation sich weiter entwickelt. Um Erick und seine Familie in dieser Lage mit dem Überlebenswichtigen zu versorgen, seine Schulbildung zu garantieren und ihn in seiner Entwicklung zu unterstützen, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

AT-182-COB SJM - Jhonatan

Jhonatan ist ein Junge aus dem Dschungeldorf San Juan de Miraflores, das direkt an das Regenwald-Schutzgebiet von Chance e.V. angrenzt. Jhonatan hat acht Geschwister und seine Eltern, Don Mauro Torre und Doña Marleny Aponte, sind Tagelöhner. Außerdem bauen sie auf ihrem kleinen Feld im Wald Kaffee an. Mit dem Wenigen, was sie durch ihre tägliche Arbeit verdienen, halten sie ihre Familie über Wasser und versuchen, den Kindern zumindest die Schulbildung zu ermöglichen.

Jhonatan geht in Mirisharo zur Schule. Das ist ein Schulweg von fast 2 Stunden und er muss sehr früh aufstehen, um überhaupt pünktlich zum Unterricht zu kommen. Wenn er am späteren Nachmittag wieder zu Hause ist, hilft er bei der Hausarbeit oder auf dem Feld. Jhonatan liebt Fußball, ist ein guter Sportler und nimmt an den verschiedenen Wettkämpfen in seiner Schule teil. An den Tagen, an denen er Zeit dazu hat, spielt er mit seinen Freunden aus dem Dorf Fußball, und auch das Schwimmen im Fluss macht ihm sehr viel Spaß. Doch es ist fraglich, ob Jhonatan dieses Schuljahr auch wieder zur Schule gehen kann, denn auf der einen Seite fehlt es der Familie an dem Geld für die Schulsachen und die in Peru obligatorische Schuluniform. Außerdem weiß niemand, ob dieses Schuljahr überhaupt stattfindet oder wegen des Corona-Virus ausfällt. Bei dem verheerenden Erdrutsch, der – ausgelöst durch die illegale Zerstörung der letzten Regenwälder weiter oben in den Bergen – Ende 2019 das halbe Dorf in den Tod riss, wurde die ärmliche Behausung von Jhonatans Familie zwar verschont und alle Familienmitglieder haben überlebt. Trotzdem hat. Jhonatan immer wieder Albträume, dann hört er die Schreie der Nachbarn, die von den Schlammsassen fortgerissen wurden. Wie alle Dorfbewohner ist die Corona-Krise auch für Jhonatans Familie eine große Bedrohung, denn sie verfügen über keinerlei Rücklagen und dürfen nicht zur Arbeit gehen. Schon bald könnten ihnen deshalb selbst die Lebensmittel ausgehen. Damit wir die Familie mit dem Nötigsten versorgen und darüberhinaus sicherstellen können,  dass Jhonatan nach der Krise weiter zur Schule gehen kann, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

AT-183-COB SJM - Samanta

Samanta sollte eigentlich diesen Monat in die zweite Klasse der Grundschule kommen, doch wegen der Corona-Krise ist das ungewiss. Die Kleine ist klug und sehr hilfsbereit. Ihr Eltern sind stolz auf sie und gemeinsam lebt die Familie in dem kleinen Dschungeldorf San Juan de Miraflores, das direkt an das Regenwaldschutzgebiet von Chance e.V. angrenzt. Samanta hilft gern im Haushalt, wenn Mama und Papa zur Arbeit auf die Felder gehen. In der Freizeit spielt Samanta mit den anderen Kindern gern am Fluss. Sie kann sehr gut schwimmen.

Samantas Eltern heißen Nadia Julcarima und Percy Llantoy, die sich durch ihr kleines Kaffeefeld und als Tagelöhner auf den Plantagen der großen Landbesitzer über Wasser halten, trotzdem reicht das geringe Einkommen selbst in normalen Zeiten kaum aus, um die Familie zu ernähren. Doch wurde die Lage Ende 2019 noch viel schlimmer, als ein durch illegale Rodung des Regenwaldes in den Bergen ausgelöster Erdrutsch fast das halbe Dorf in den Tod riss. Auch die einfache Behausung von Samantas Familie wurde schwer beschädigt, aber Gott sei Dank konnten sich alle Familienmitglieder rechtzeitig in Sicherheit bringen. Samanta erinnert sich aber noch an die tosenden Erd- und Wassermassen und die Schreie der Dorfbewohner. Nach dem Erdrutsch stand die Familie, die ohnehin schon besonders arm gewesen war, vor dem Nichts. Doch alles wurde noch schlimmer, als die Corona-Krise ausbrach und eine allgemeine Ausgangssperre in ganz Peru verhängt wurde. Samantas Eltern wissen schon jetzt kaum noch, wie sie ihre Familie ernähren sollen und die weitere Schulbildung von Samanta ist sehr ungewiss geworden. Um Samanta und ihre Familie so schnell wie möglich mit dem Nötigsten zu versorgen und sie darüberhinaus ganzheitlich begleiten zu können, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine. Nur so können wir Schlimmeres vermeiden.

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AT-184-COB SJM - Sauri

Sauri ist ein Mädchen, das zwar oft lächelt, dessen Blick aber viel Trauer ausdrückt. Sie ist ein sehr aufmerksames und fleißiges Mädchen, das ihrer Tante Neri bei der Hausarbeit hilft.

Sauri lebt nämlich bei ihrer Tante und ihrem Onkel Raul, auf die sie angewiesen ist, um überleben zu können, seit sie von ihrer Mutter verlassen wurde. Sauris Vater arbeitet in einem anderen Landesteil und Sauri hört fast nie von ihm. Deshalb fühlt sie sich von beiden Elternteilen im Stich gelassen und ihre Tante erzählte uns, dass Sauri deshalb oft sehr traurig ist. Dazu kommt die Sorge um Sauris Schulausbildung, denn der Onkel und die Tante leben selbst in großer Armut. Sie können das Geld für die Unterrichtsmaterialien und die Schuluniform kaum aufbringen und Sauri weiß nicht, wie lange sie wohl noch zur Schule gehen können wird. Das ist eine große Belastung für das Mädchen, die auf Grund ihrer Lebensgeschichte offenbar zu depressiven Verstimmungen neigt und dann oft tagelang niemanden mehr sehen will. Besonders schlimm war für die Familie auch die Katastrophe, die sich Ende 2019 im Dorf zutrug: Auf Grund illegaler Rodung der letzten Regenwälder weiter oben in den Bergen kam es zu einem gewaltigen Erdrutsach, der einen großen Teil des Dorfes in den Tod riss. Auch wenn die kleine Behausung der Familie nicht zerstört wurde, steckt der Schrecken über das Erlebte allen bis heute unter der Haut. Noch schlimmer wird ihre Lage durch die Corona-Krise und die damit verbundene Ausgangssperre für alle Peruaner. Für die Armen ist das eine lebensbedrohliche Krise, denn wenn sie nicht jeden Tag etwas Geld nach Hause bringen, fehlt es bald selbst an Grundnahrungsmitteln. Deshalb braucht Sauri, die schon so viel Leid erlebt hat, unsere Hilfe und wir suchen dringend eine Patin oder einen Paten für das Mädchen. Nur so können wir die Familie mit dem Nötigsten versorgen und ihr Sauri psychologisch begleiten, sobald die Ausgangssperre aufgehoben wird.

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AT-175-COB SJM - Akemi

Akemi ist das einzige Kind einer sehr jungen Familie. Ihr Vater ist David Lantoy und ihre Mutter ist Katherine Malqui. Akemi malt gerne und gerät immer wieder in Schwierigkeiten, weil sie überall im Haus malt.

Akemis Lehrerin ist sehr stolz auf sie, weil sie sehr schnell lernt, immer mitarbeitet und ihren Klassenkameraden hilft. Nachmittags geht sie oft mit ihren Freunden aus, um mit recycelten Dosen Dosenwerfen ("Kiwi") zu spielen. Wenn das Wetter gut ist und es heiß ist, schwimmt sie meist unter der Aufsicht ihrer Mutter oder Großmutter mit ihren Freunden im Fluss. Akemi und ihre Familie waren Opfer der durch die Zerstörung des Regenwaldes ausgelösten Erdrutsche, die Ende 2019 das Dorf San Juan de Miraflores heimsuchten. Der Erdrutsch und die dadurch ausgelöste Überschwemmung zerstörte die kleine Hütte der Familie und als Akemi versuchte, die Behausung zu verlassen, riss das Wasser auch sie mit.  Dank der Schnelligkeit und Stärke ihres Vaters kam die Kleine aber mit ein paar Prellungen davon. Doch jetzt steht die ganze Familie vor dem Nichts. Sie haben absolut alles verloren. Akemi vermisst ihr Zuhause in der kleinen Hütte, vor allem ihre Farben, die früher ihr wertvollster Schatz waren. Was noch schlimmer ist: Akemi fühlt sich jetzt allein gelassen, denn um wenigstens ein para Euro zu verdienen und sich und sich von dem Unglück zu erholen, arbeiteten beide Elternteile bis vor kurzem für einen Hungerlohn auf den Feldern der großen Landbesitzer. Nur so konnte die Familie überhaupt überleben. Doch seit der Ausgangssperre in Peru geht auch das nicht mehr und die ganze Familie weiß weder aus noch ein. Akemi zeigt ein ausgeprägtes Trauma, das durch die Erdrutsche und die Corona-Krise ausgelöst wurde. So wacht sie nachts auf und schreit. Noch schlimmer ist es, wenn es viel regnet, dann bekommt das Mädchen jedes mal große Angst. Eigentlich brauchen sowohl Akemi als auch ihre Eltern deshalb psychologische Begleitung, doch in Zeiten des Corona-Virus ist auch das derzeit nicht möglich. professionelle Hilfe und Begleitung, um dieses Trauma zu überwinden. Nach zehn fast zwei Wochen Ausgangssperre in Peru gehen der Familie langsam die Lebensmittel aus. Um Akemi und ihre Eltern wenigstens mit dem Nötigsten versorgen zu können, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

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AT-176-COB SJM - Andy Eniques

Andy ist ein fleißiger und lernbegieriger Junge, dessen Hände voller Schwielen sind, eine Folge der Feldarbeit, die er täglich verrichtet, um seinem Stiefvater zu helfen. Andy wurde im Alter von 2 Monaten von seinem Vater verlassen, seitdem sieht er seinen Stiefvater als einen Vater, den er respektiert und liebt. Aus diesem Grund geht er morgens auf das Feld, um ihm zu helfen, denn er weiß, wie sehr sich sein Stiefvater jeden Tag für das Wohlergehen der Familie abrackert.

Andy lebt mit seiner Mutter Nadia Julcarima, seiner kleinen Schwester, seinem 10 Jahre alten Onkel Angelo und seinem Stiefvater Percy. Bis vor ein para Monaten war er ein glücklicher Junge. Nachmittags traf er sich zum Spielen mit seiner kleinen Schwester, seinen Freunden und seinem Onkel, der seit einigen Monaten bei ihm lebt. Besonders gern spielt er Fußball, Dosenwerfen oder geht im im Fluss schwimmen. Andys Alltag änderte sich völlig, als sein halbes Dorf Ende 2019 von eienm verheerenden Erdrutsch ausgelöst wurde, der durch die Venrichtung des Regenwaldes ausgelöst worden war. Damals wurde auch die ohnehin schon windschiefe und ärmliche Behausung der Kleinbauernfamilie zerstört. Im Gegensatz zu einigen anderen Familien im Dorf konnten sich Andy und seine Angehörigen sich retten, doch verloren sie ihr ohnehin spärliches Hand und Gut in den Schlammmassenaber und stehen seitdem vor dem Nichts. Als vor zwei Wochen auch noch wegen des Corona-Virus der nationale Notstand in Peru ausgerufen wurde, stürzte Andys Familie ganz ins Unglück, denn seither dürfen die Menschen nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen. Für eine in Armut lebende Familie wie die von Andy ist das eine Katastrophe, denn schon bald geht ihnen das Essen aus. Andy leidet heute unter vielen Ängsten, denn er hat sehr viel mitgemacht. Der Kleine braucht dringend psychologische Begleitung, aber auch das ist wegen Corona unmöglich. Damit wir die Familie wenigstens kurzfristig mit den nötigsten  Lebensmitteln versorgen können suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen. Nur so können sie noch Schlimmerem entkommen.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

AT-177-COB SJM - Andy

Andy stammt aus einer sehr großen Familie und ist das siebte Kind seiner Eltern. Er ist unruhiger Junge, der immer an mehreren Orten zugleich ist und immer in Schwierigkeiten gerät. Gern ärgert er seine älteren Geschwister und aus diesem Grund wird von seinen Eltern oft bestraft, oftmals auch mit Schlägen. Trotzdem ist Andy ein aufgewecktes Kind und reagiert gut auf den Unterricht seines Lehrers in der winzigen Dorfschule, aber er hat Probleme beim Lesen und der Aussprache. Ende 2019 kam es in seinem Heimatdorf San Juan de Miraflores, das direkt an das Mein Regenwald-Schutzgebiet von Chance e.V. angrenzt, einen verheerenden Erdrutsch, der davon ausgelöst wurde, dass die oberhalb des Dorfes in den Bergen immer mehr Regenwald zerstört wurde. Ängstlich erzählte Andy sagt uns, wie schrecklich es war mitanzusehen, wie das halbe Dorf unter den Schlammmassen begraben oder vom Fluss weggerissen wurde. Dies geschah um Mitternacht, während alle schliefen. Das Tösen des Erdrutsches, der prasselnde, sintflutartige Regen und das Geschrei der Nachbarn waren für Andy sehr schlimm. Die ganze Familie musste ihre kleine Behausung am Flussufer verlassen und auf höher gelegenem Terrain auf den Sonnenaufgang warten. Dann sahen sie das ganze Ausmaß der Zerstörung.

Seitdem haben Andy und seine Geschwister jedes Mal große Angst, wenn es regnet. Sie können dann meist vor Angst nicht einschlafen und wirken im Allgemeinen traumatisiert. Manchmal hat Andy Albträume und wird schreiend wach: “Der Erdrutsch kommt,” ruft er dann im Schlaf. In dieser Tragödie verlor die Familie alles und lebt seither vom Hand in den Mund. Mit der Corona-Krise und der landesweiten Ausgangssperreist ihre Lage noch einmal schlimmer geworden. Sie wissen weder aus noch ein. Deshalb suchen wir dringend eine Patin oder einen Paten für Andy, damit wir die Familie schnell mit dem Nötigsten versorgen können.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

AT-178-COB SJM - Angelo

Angelo stammt aus einer sehr großen und völlig verarmten Familie mit 12 Kindern.  Angelo lebt mit seiner Familie in dem kleinen Dschungeldorf San Juan de Miraflores, das direkt an das Regenwaldschutzgebiet von Chance e.V. angrenzt. Da die Familie sehr arm ist und seine Eltern rund um die Uhr arbeiten, hatten sie sehr wenig Zeit für Angelo, der schließlich anfing gegenüber anderen Kindern immer aggressiver zu werden.

Wir konnten vermitteln, dass Angelo deshalb bei seiner älteren Schwester Nadia, ihrem Ehemann Percy unterkam, die im selben Dorf wohnen und jetzt auf den Jungen aufpassen. Angelos Situation hat sich seither sehr verbessert. Er hilft bei der Hausarbeit und geht morgens mit Percy und seinem Neffen Andy aufs Feld, um Unkraut zu jäten und bei der Kaffeeernte zu helfen. Nachmittags spielt er gerne Fußball und schwimmt im Fluss, der durch das Dorf fließt. Doch die Armut der Familie ist kritisch. Das ist auch der Grund, warum die Eltern als Tagelöhner so viel arbeiten müssen und meist nicht zu Hause sind. Noch schlimmer wurde die Lage der Dorfbewohner als ein großer Teil des Dorfes Ende 2019 bei einem durch die unkontrollierte Rodung des Regenwaldes ausgelösten Erdrutsch zerstört wurde. Nachbarn kamen ums Leben, andere wurden verletzt und die meisten Dorfbewohner verloren das Wenige, was sie besaßen. Auch für Angelos Familie ist das Leben seither noch schwieriger geworden und besonders die Kinder im Dorf zeigen, so wie Angelo, Anzeichen von Traumatisierung. Im Rahmen der Corona-Krise wurde die gesamte peruanische Bevölkerung unter Hausarrest gestellt. Für Familien wie die von Angelo, die jeden Tag von der Hand in den Mund leben, ist das eine Katastrophe, die die Grundversorgung gefährdet. Deshalb suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen, damit wir ihn und seine Familie mit dem Nätigsten versorgen können.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

AT-179-COB SJM - Caleb

Obwohl Caleb unter einer leichten Sprachbehinderung leidet, ist er auch heute noch ein Kind mit sehr viel Energie, das die ganze Zeit herumrennt, springt, schreit und scheinbar glücklich ist.

Aber der Kleine schon viel Leid erlebt: Eines Tages packte seine Mutter ihre wenigen Habseligkeiten, verließ die Familie und ließ auch den kleinen Caleb traurig zurück, der seither nur noch seinen Vater Alberto und seine älteren Schwestern hat, die sich um ihn kümmern. Sein Vater arbeitet von Montag bis Samstag als Tagelöhner für einen Hungerlohn auf den Plantagen der Großgrundbesitzer. Sonntags nutzt er die Zeit, um auf seinem eigenen Feld im Regenwald zu arbeiten. Das bedeutet, dass Alberto so gut wie nie Zeit für seinen Sohn Caleb hat. Caleb spielt gerne mit den anderen Kindern im Dorf, aber oft schließen diese ihn wegen seiner Behinderung vom Spielen aus. Das ist sehr schwierig für den Jungen. Schlimm war für Caleb auch die traumatische Erfahrung, als ein großer Teil seines Dorfes Ende 2019 von einem Erdrutsch vernichtet wurde, der von der unkontrollierten Zerstörung. Des. Regenwaldes in den Bergen ausgelöst wurde. Aktuell ist die größte Herausforderung der leidgeprüften Familie von Angelo aber die allgemeine Ausgangssperre im Rahmen der Corona-Krise in Peru. Das führt dazu, dass sich arme Familien wie die von Angelo kaum noch mit dem Nötigsten versorgen können und mit dem Rücken zur Wand stehen. Weil Angelo schnellstmöglich behandelt werden muss und wir die ganze Familie wenigstens mit Lebensmitteln versorgen wollen, suchen wir jetzt so. Bald wie möglich eine Patin oder einen Paten für den Kleinen, denn nur so ist sein Wohlergehen auch in Schwierigen Zeiten sichergestellt.

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 EN-0145 - Lemayian

Lemayian ist ein fröhlicher und kontaktfreudiger Junge. In seiner Freizeit spielt er am liebsten mit seinen Freunden Fußball. Wenn er erwachsen ist, möchte er Arzt werden, um den Kranken im Dorf zu helfen. Manchmal besucht er sogar ganz selbstständig die lokale Gesundheitsstation, er lernt gern mehr über den menschlichen Körper und verschiedene Krankheiten. Gern würde er auch schon in der Corona-Krise anderen helfen können. Lemayians Vater hat neben seiner Mutter Naropil noch drei weitere Ehefrauen und eine Vielzahl an Kindern. Außerdem ist sein Vater alkoholabhängig. Um seine Sucht zu finanzieren, hat er nach und nach die für die Familie lebenswichtige Viehherde der Familie verkauft. Deswegen lebt die Familie unter katastrophalen Bedingungen und in extremer Armut. Lemayans Mutter versucht zwar verzweifelt und mit allen Mitteln ihre Kinder zu versorgen, aber da sie weder lesen noch schreiben kann, ist es ihr nicht möglich, auch nur eine schlecht bezahlte, aber feste Arbeitsstelle zu finden. Da die Mutter das Schulgeld einfach nicht mehr aufbringen kann, soll Lemayian bald von der Schule verwiesen werden. Das ist eine Tragödie für diesen wissbegierigen, schlauen Jungen.

Die Corona-Krise stellt eine besondere Bedrohung für Lemayian und seine Familie dar: Die Märkte wurden geschlossen, obwohl sie die einzige Möglichkeit darstellen, Lebensmittel kaufen zu können. Die Preise der Grundnahrungsmittel steigen immer weiter und auch die Viehmärkte wurden geschlossen, so dass die Maasai noch nicht einmal mehr ihr Vieh verkaufen können, um an Geld zu kommen. Seit zwei Wochen grassiert nun außerdem die Blauzungenkrankheit, die viele Schafe sterben lässt. Außerdem kann ihr Fleisch jetzt nicht mehr gegessen werden, was die Maasai-Familien an den Rand einer Hungerkrise bringt. Damit wir Lemayian zumindest mit dem Nötigsten versorgen können und der Junge nach der Corona-Krise weiterhin die Schule besuchen kann, suchen wir jetzt dringend einen Paten oder eine Patin für den Kleinen. 

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

EN-0146 - Wuantai Wilson Lepore

Wuantai ist ein bescheidener Junge aus einer polygamen Familie. Sein Vater ist neben Wuantais Mutter noch mit drei weiteren Frauen verheiratet und hat insgesamt 30 Kinder. Wuantais Vater ist arbeitslos und alkoholabhängig. Wenn er betrunken ist, wird er oft übergriffig und gewalttätig. Da weder Wuantais Mutter noch die anderen Ehefrauen eine Arbeitsstelle haben, versorgt sich die große Familie allein durch ihre wenigen Kühe. Das reicht aber bei Weitem nicht aus, um die gesamte Familie auch nur mit den lebenswichtigen Dingen zu versorgen. Darum lebt Wuantais ganze Familie in extremer Armut. Oftmals mussten seine Geschwister und er schon vor der Corona-Krise ohne Abendessen schlafen gehen. Gleichzeitig fehlt seiner Mutter das Geld, damit er weiterhin zur Schule gehen kann.

Doch die Corona-Krise stellt eine noch nie dagewesene Bedrohung für Wuantai und seine Familie dar: Die Märkte wurden geschlossen, obwohl sie die einzige Möglichkeit darstellen, Lebensmittel kaufen zu können. Die Preise der Grundnahrungsmittel steigen immer weiter und auch die Viehmärkte wurden verboten, so dass die Maasai noch nicht einmal mehr ihr Vieh verkaufen können, um an Geld zu kommen. Seit zwei Wochen grassiert nun außerdem die Blauzungenkrankheit, die viele Schafe sterben lässt. Ihr Fleisch kann nicht mehr gegessen werden, was die Maasai-Familien an den Rand einer Hungerkrise bringt. Damit wir Wuantai und seine Familie mit dem Nötigsten versorgen können und der Jungen. Nach Corona nicht von der Schule verwiesen wird und weiterhin lernen kann, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

EN-0142 - Nadupoi Lepore   

Nadupoi besuchte die erste Klasse der Nkoilale Grundschule, bevor die Schulen auch in Kenia geschlossen wurden. Ihre Klassenlehrerin ist stolz auf Nadupoi, weil sie ein aufgewecktes und aktives Mädchen ist. Nadupoi liebt ihre kleine Katze, die sie zu Hause in der Hütte ihrer Mutter pflegt. Außerdem spielt Nadupoi sehr gern mit den anderen Kindern verstecken. Nadupoi ist die einzige Tochter ihrer Eltern und hat sieben Brüder. Ihr Vater heißt Ole Lepore und die Mutter ist Bakibak Lepore. Nadupois Vater ist sehr alt und arbeitslos. Ihre Mutter versucht, die ganze Familie über Wasser zu halten, indem sie Maasai-Schmuck herstellt, doch ihr geringes Einkommen reicht kaum, um die Familie auch nur satt zu bekommen. Wegen der Corona-Krise gibt es außerdem keine Touristen mehr, was der Mutter ihr einziges Einkommen nimmt. Die Mutter ist sehr um die Kinder bemüht und arbeitet viel, trotzdem droht Nadupoi, bald von der Schule verwiesen zu werden, weil die Mutter mit dem Schulgeld in Verzug ist und Nadupoi schon einige Male nicht am Unterricht teilnehmen durfte. Nadupoi träumt davon, selbst einmal Arbeitsplätze für andere zu schaffen, um ihrem Dorf zu helfen.

Die Corona-Krise stellt eine besondere Bedrohung für die ganze Familie dar: Die Märkte wurden geschlossen, obwohl sie die einzige Möglichkeit darstellen, Lebensmittel kaufen zu können. Die Preise der Grundnahrungsmittel steigen immer weiter und auch die Viehmärkte wurden geschlossen, so dass die Maasai noch nicht einmal mehr ihr Vieh verkaufen können, um an Geld zu kommen. Seit zwei Wochen grassiert nun außerdem die Blauzungenkrankheit, die viele Schafe sterben lässt. Außerdem kann ihr Fleisch jetzt nicht mehr gegessen werden, was die Maasai-Familien an den Rand einer Hungerkrise bringt. Wir möchten Nadupoi und ihre Familie gern mit dem Nötigsten versorgen, damit sie keinen Hunger leiden müssen. Damit sie außerdem nach Corona weiterhin in Frieden zur Schule gehen kann, suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

EN-0139 - Nashipae

Nashipae ist ein kleines Maasai-Mädchen aus der Taki-Familie. Ihr konservativer Vater ist mit fünf Frauen verheiratet. Das bedeutete früher Wohlstand, heute aber allerschlimmste Armut. Trotz der großen Not ist Nashipae ein fröhliches Mädchen, das sehr auf ihre Mama fixiert ist und gern bei ihr ist. Ihr Vater heißt Koinet Taki und die Mutter ist Nooborbali Taki. Nashipae hat sechs Vollgeschwister und 34 Halbgeschwister. Die Situation der Familie war auch vor der Corona-Krise schon katastrophal, weil nur ein einziges Familienmitglied einen Aushilfsjob hatte und alle anderen arbeitslos sind. Auf Grund dieser schrecklichen Armut musste Nashipae bereits die Schule verlassen, weil die Eltern einfach das Schulgeld nicht mehr aufbringen konnte. Überleben kann die Familie nur durch ihre kleine Viehherde, die ihnen von Verwandten überlassen wurde, um noch Schlimmeres zu verhindern. Fünf von Nashipaes Schwestern konnten gar nicht zur Schule gehen und mussten sehr jung heiraten, weil die Familie sie einfach nicht mehr ernähren konnte. Zwei weitere ihrer Schwestern konnten von den Behörden kurz vor der Zwangsheirat gerettet werden und wurden an ein Hilfsprojekt für bedrohte Mädchen vermittelt. Die einzige Chance, die Nashipae hat, diesem schlimmen Schicksal zu entkommen, ist eine Patenschaft, denn nur wenn ihr Schulgeld und die Unterrichtsmaterialien von jemand anderem finanziert werden, wir ihr alter Vater sie weiterhin zu Hause dulden.

Die Corona-Krise stellt eine weitere Bedrohung für die ohnehin extrem arme Familie dar: Die Märkte wurden geschlossen, obwohl sie die einzige Möglichkeit darstellen, Lebensmittel kaufen zu können. Die Preise der Grundnahrungsmittel steigen immer weiter und auch die Viehmärkte wurden geschlossen, so dass die Maasai noch nicht einmal mehr ihr Vieh verkaufen können, um an Geld zu kommen. Seit zwei Wochen grassiert nun außerdem die Blauzungenkrankheit, die viele Schafe sterben lässt. Außerdem kann ihr Fleisch jetzt nicht mehr gegessen werden, was die Maasai-Familien an den Rand einer Hungerkrise bringt. Gemeinsam mit Nashipae träumen wir davon, dass sie keinen Hunger leiden und nach Corona auch wieder zur Schule gehen und der Zwangsheirat entkommen kann. Deshalb suchen wir besonders dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.  

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

Als Pate oder Patin kannst du das Leben dieser Kinder verändern!

Eine Patenschaft ist ab einer monatlichen, steuerlich absetzbaren Spende von 35 Euro möglich und verändert das ganze Leben des Kindes und seiner Familie. Als Pate bekommen Sie eine Urkunde und zweimal im Jahr einen Gruß Ihres Patenkindes.

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