Neuigkeiten aus unseren Projekten und Arbeiten vor Ort

Geschichten über die Menschen vor Ort, über die positiven Prozesse und die erfolgreichen Entwicklungen in Peru und Kenia. Hier erfahren Sie mehr über die alltäglichen kleinen Erfolge.

Diese Kinder suchen dringend Paten

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Dayana Betzabe Crispín López

Dayana stammt aus einer großen, vom Unglück betroffenen Familie, die jeden Tag darum kämpft, sich von ihrem Schicksalsschlag zu erholen. Ihr Vater, Justo Crispín Martínez, starb 2017 an einer Leberzirrhose. Seitdem ist die Mutter, Lidia López Santiago, diejenige, die versucht, die Familie irgendwie über Wasser zu halten. Damit die Kinder wenigstens zur Schule gehen konnten, zog sie von ihrem Dorf in der indigenen Gemeinschaft Alto Puruz in die Gemeinde Ñagazu.
Dayana wurde 2013 geboren und in diesem Jahr wollte sie eigentlich die erste Klasse der Grundschule besuchen. Doch jetzt sind alle Schulen in Peru geschlossen, vielleicht sogar bis Ende des Jahres. Das macht Dayana sehr traurig. Dayana malt und spielt gerne mit ihren Geschwistern Deysi und Justo. Sie hilft zu Hause beim Abwasch und bei der Betreuung ihrer jüngeren Schwester.
Dayanas Situation ist in vielerlei Hinsicht schwierig: Bis heute leidet sie sehr darunter, dass sie nicht die Zuneigung ihres verstorbenen Vaters bekommen kann. Die große Armut der Familie macht das Leben schwer. Sie sieht, wie auch ihre Mutter leidet. Wegen der schlechten Bildungssituation musste die Familie ihr Heimatdorf verlassen und sitzt jetzt in Ñagazu fest, wo es wegen Corona keinerlei Arbeit mehr gibt und die Gefahr einer Ansteckung viel höher ist. Dayana hat auch vor dem Virus Angst und weiß, dass es immer schwerer für ihre Mutter wird, die Kinder überhaupt noch mit genug Essen zu versorgen. Gerade jetzt ist die Lage von Dayana und ihrer Familie alarmierend. Deshalb haben wir Dayana und ihre Schwester Deysi in unser Patenprogramm aufgenommen. Wir wollen der Familie mit Überlebenspaketen helfen, damit sie wenigstens die größte Not der nächsten Wochen und Monate überstehen können. Deshalb suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

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Deysi Onen Crispín López

Deysi ist ein Mädchen, das trotz der Not, die sie in ihrem jungen Alter durchgemacht hat, Freude und Träume hat. Deysi ist 9 Jahre alt und lebt derzeit mit ihrer Mutter Lidia López Santiago zusammen. Sie stammt aus einer großen Familie und ist das vierte von sechs Kindern.
Im Jahr 2017 verlor Deysi ihren Vater, der an einer Leberzirrhose starb. Diese Situation betrifft sie und ihre Familie sehr stark. Deysi vermisst ihren Vater immer noch und glaubt, dass er bald zurückkehren wird. Sie träumt von ihm und erinnert sich daran, wie das Leben in ihrem wunderschönen Heimatdorf in der indigenen Gemeinschaft Alto Puruz war, in der sie früher lebten. Gegenwärtig lebt die Familie wegen der Schulbildung der Kinder in Ñagazu. Bis zum Corona-Lockdown besuchte Deysi die vierte Klasse der Grundschule des Dorfes. Sie geht gerne zur Schule und lernt gerne, obwohl sie Schwierigkeiten mit dem Lesen und dem Textverständnis hat.
Deysi lebt in einer ärmlichen Hütte, die ihnen von einigen Onkeln zur Verfügung gestellt wurde. Sie hilft ihrer Mutter bei der Wäsche, kümmert sich um ihren jüngeren Bruder und bereitet das Essen vor, wenn Mama zur Arbeit geht. Nachmittags geht sie mit ihren Geschwistern und Freunden aus, um Fangen zu spielen, und manchmal spielt sie auch Volleyball und Fußball.
Deysis Lage ist sehr schwierig: Bis heute leidet sie sehr darunter, dass sie nicht die Zuneigung ihres verstorbenen Vaters bekommen kann. Sie braucht hier dringend professionelle Begleitung.  Die große Armut der Familie macht das Leben schwer. Deysi sieht, wie ihre Mutter leidet. Wegen der schlechten Bildungssituation musste die Familie ihr Heimatdorf verlassen und sitzt jetzt in Ñagazu fest, wo es wegen Corona keine Arbeit mehr gibt und die Gefahr einer Ansteckung höher ist. Deysi hat Angst vor dem Virus und weiß, dass es immer schwerer für ihre Mutter wird, die Kinder überhaupt noch mit Essen zu versorgen. Gerade jetzt ist die Lage von Deysi und ihrer Familie besorgniserregend. Deshalb haben wir Deysi und ihre Schwester Dayana in unser Patenprogramm aufgenommen. Wir wollen der Familie mit Überlebenspaketen helfen, damit sie wenigstens die größte Not der nächsten Wochen und Monate überstehen können. Deshalb suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für die Kleine.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

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Lia Nazareth Zumaeta Astupillo

Lia ist sechs Jahre alt und wohnt gemeinsam mit ihrer Großmutter, Luz, zur Miete in einer ärmlichen Holzhütte mit Wellblechdach. Luz arbeitet zweimal wöchentlich als Tagelöhnerin auf dem Feld, putzt und wäscht zudem die Wäsche für andere Leute. Keine dieser Arbeiten bietet ihr ein sicheres Einkommen, das sie dringend benötigt, um ihre Tochter und ihre Enkeltochter zu versorgen. Trotzdem muss die dreiköpfige Familie mit diesem winzigen Einkommen irgendwie überleben. Lias Mutter, Maytte Andrea Astupillo Leon, brachte Lia mit gerademal 14 Jahren zur Welt. Sie selbst besucht noch eine Schule in Oxapampa. Deshalb kann sie nicht arbeiten und ihre Tochter nur sonntags besuchen. Lias Papa, Mayer Turjam Zumaeta Marín, ist in Pucallpa im Gefängnis, weshalb er Lia seit ihrem ersten Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. Manchmal reicht das Geld noch nicht einmal, um Essen zu kaufen. Dann isst Lias Großmutter einfach gar nichts, damit Lia etwas essen kann. Obwohl Lia weiß, dass Maytte ihre Mutter ist, spricht sie sie immer mit „Schwester“ an, weil Maytte noch so jung ist. Lia geht in die erste Klasse der Grundschule und leidet sehr unter der Diskriminierung durch die anderen Kinder, die sich über sie lustig machen, weil ihre Mama selbst fast noch ein Kind ist Maytte bei ihrer Großmutter aufwächst. Außerdem hat Lia eine Sprachstörung. Sie kann das „r“ nicht aussprechen, auch deshalb wird sie oft gehänselt. 
Lia braucht dringend die Unterstützung unseres Kinderpatenprogramms, da sie sonst Gefahr läuft die Schule abzubrechen und ein ähnliches Schicksal wie ihre Mutter zu erleiden. Außerdem braucht die Kleine dringend psychologische Betreuung, um mehr Selbstbewusstsein entwickeln zu und dem Mobbing nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein. Deshalb suchen wir sobald wie möglich eine Patin oder einen Paten für dieses Mädchen.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

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Osonkoo Shukur

Der kleine Osonkoo Shukur (8 Jahre) kommt aus dem Dorf Empopongi, das direkt an die Masai Mara grenzt. Osonkoo wirkt trotz aller Probleme fröhlich und besucht die zweite Klasee der Empopongi Grundschule. Er spielt für sein Leben gern alle möglichen Spiele, aber am meisten Spaß macht ihm Fußball zu spielen. Osonkoos Familie lebt in großer Armut, die noch größer wurde, seit sein Vater, der wie bei den Maasai üblich mit drei Frauen verheiratet war, vor zwei Jahren von Viehdieben ermordet wurde. Durch den Tod des Vaters wurde die Armut der riesigen Familie noch schlimmer. Osonkoo hat sechs Geschwister, die jetzt alle von der Mutter abhängen. Vor lauter Not musste die Mutter Schritt für Schritt alle Rinder der Familie verkaufen. Manchmal bettelt sie, um ihre Kinder irgendwie ernähren zu können. Vor allem für die teure Schulbildung bleibt so aber kaum etwas übrig. Deshalb mussten fast alle Kinder die Schule abbrechen. Osonkoo konnte zwar bis zum Ausbruch der Coronakrise noch zur Schule gehen, aber ob das auch nach der Krise noch möglich sein wird, ist fraglich. Durch die Coronabeschränkungen ist die Familie noch ärmer geworden und Osonkoo macht sich um seine Zukunft große Sorgen. Deshalb suchen wir jetzt dringend eine Patin oder einen Paten für den Kleinen, denn nur so können wir die Familie zunächst mit unserem Corona-Überlebenspaket versorgen und dann die Kosten für Osonkoos Schulbildung übernehmen.

Schreiben Sie uns, wenn Sie Pate oder Patin werden möchten: info@chance-international.org

Als Pate oder Patin kannst du das Leben dieser Kinder verändern!

Eine Patenschaft ist ab einer monatlichen, steuerlich absetzbaren Spende von 35 Euro möglich und verändert das ganze Leben des Kindes und seiner Familie. Als Pate bekommen Sie eine Urkunde und zweimal im Jahr einen Gruß Ihres Patenkindes.

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