Michael Busch

Warum ich beschloss Kinderpate zu werden

Es gibt zwei Gründe, warum ich nach meinem Einsatz in Peru beschloss, Chance-Kinderpate zu werden:

  • Das Hilfsprogramm ist sehr umfassend und gut durchdacht.
  • Es wird mit örtlichen Fachkräften auch so umgesetzt.

Die Herangehensweise, mit der Chance e. V. die Menschen begleitet und ihre Regenwälder schützt, ist sehr gut durchdacht und einmalig ganzheitlich. Die enorme Komplexität einer sinnvollen und vor allem nachhaltigen Hilfe wird erkannt und angenommen. Chance e.V. propagiert keine einfachen Lösungen, um damit Projekte wenige Jahre finanziert zu bekommen. Im Gegenteil – die Programme sind so aufgestellt, dass sie die drei (sozio-kulturell, ökologisch und ökonomisch) Aspekte der Nachhaltigkeit abdecken und detailliert aufschlüsseln.

Dass dies nicht nur Worte auf einer Website sind, sondern genau das auch umgesetzt wird, davon konnte ich mich selbst überzeugen. Ich habe acht Monate als Freiwilliger in der Partnerorganisation von Chance e.V. vor Ort persönlich mitgearbeitet. Dabei habe ich nicht nur die Mitglieder des peruanischen Projektteams gut kennen gelernt und in ihren vielfältigen Aufgaben unterstützt, sondern als Profi und Berater auch mein Fachwissen für Marketing und Organisationsentwicklung eingebracht.

Die Verbindlichkeit, mit der alle Teammitglieder die Patenkinder, ihre Familien und die Dorfgemeinschaften begleiten und sich für die nachhaltigen Ziele des ganzheitlichen Konzepts einsetzen, ihre Fachkompetenz und Freundlichkeit haben mich sehr beeindruckt. Gerne habe ich dazu beigetragen, das Team auch in den Bereichen Kommunikation und Organisation zu stärken. Ich konnte vor Ort miterleben und nachvollziehen, wie intensiv die deutsch-peruanische Kooperation hier funktioniert und wie sinnvoll die Spenden vor Ort eingesetzt werden.

All das hat mich davon überzeugt, selbst Pate eines Kindes zu werden. Mein Patenkind lebt in einer der indigenen Dorfgemeinschaften im Regenwald. Dort konnte ich erleben, wie Chance e.V. nicht nur die Patenkinder und ihre Familien begleitet, sondern ganze Dorfgemeinschaften von innen stärkt, damit selbstbestimmte Entwicklung möglich wird.

Für mich persönlich ist es wichtig, als Pate für ein Yánesha-Kind mit den Menschen, die mich während meines Einsatzes vor Ort so freundlich aufgenommen haben, auch weiterhin in direkter Verbindung zu stehen.

Ich weiß, dass ich mit Chance e.V. eine Arbeit unterstütze, die dafür sorgt, dass auch nachfolgende Generationen und künftige Volontäre und Praktikanten noch unbeschwert mit den Kindern im Dschungelfluss baden und sich abends spät am Lagerfeuer im Indianerdorf spannende Geschichten aus dem Leben der Yanesha-Indianer erzählen können.

Ich freue mich, so auch weiterhin zum Erfolg der Arbeit von Chance e.V. beitragen zu können.

Michael Busch


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